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Lohnt sich bei Kfz-Versicherungen ein Rabattschutz?
PRIKK Code: 
21990
Zuletzt bearbeitet: 
27. April 2018 - 11:27
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Gewöhnlich stufen Kfz-Versicherer einen Autobesitzer bei der Schadenfreiheitsklasse zurück, wenn sie einen Schaden übernehmen müssen. Diese Regelung gilt für Haftpflicht- und Vollkaskopolicen. Für Versicherungsnehmer bedeutet das erhöhte Beiträge. Es dauert einige Zeit, bis sie wieder vom bisherigen Schadenfreiheitsrabatt profitieren. Mit der Tarifoption Rabattschutz meiden sie eine Zurückstufung.

Rabattschutz: Keine Mehrkosten bei einem Schaden

Ein Schaden kann einem Versicherten teuer zu stehen kommen, auch wenn die Versicherung ihn begleicht. Bei kleineren Schäden können die Kosten für die gestiegenen Prämien die Schadenssumme übertreffen, wie das Fachportal kfzagenten.com feststellt. Deswegen bezahlen viele Versicherungsnehmer Bagatellschäden bis etwa 1.500 Euro selbst. Allerdings belasten solche Beträge die Haushaltskasse, nicht jeder kann oder will sich diese finanzielle Unsicherheit leisten. Mit der Tarifoption Rabattschutz gibt es eine Alternative, Versicherungen regulieren mindestens ein Mal im Jahr einen Schaden ohne Zurückstufung bei der Schadenfreiheitsklasse. Für diesen Schutz verlangen die Versicherer einen Aufpreis, der in der Haftpflicht durchschnittlich 100 Euro und in der Vollkasko 200 Euro jährlich kostet. Das ist eine erhebliche Summe, sie zahlt sich aber bei vielen Versicherten aus. Das trifft insbesondere auf Autobesitzer zu, die öfters kleine Schäden durch Parkunfälle und ähnliches produzieren.

Deutliche Unterschiede bei den Konditionen

Die Kosten für den Rabattschutz differieren enorm, der Aufpreis auf den Grundtarif liegt zwischen 15 und 30 %. Zugleich unterscheiden sich die Leistungen: Die einen Versicherungen gewähren ein Mal jährlich einen Schaden ohne Kostensteigerung, die anderen zwei Schäden. Es empfiehlt sich deshalb, einen Kfz-Versicherungsvergleichsrechner zu nutzen. Bestenfalls erledigen Versicherungsnehmer das, bevor sie bei ihrer bisherigen Versicherung einen Rabattschutz vereinbaren. Bei einem Versicherungswechsel können sie die vermiedenen Zurückstufungen nicht zum neuen Versicherern mitnehmen. Er stuft sie unter Berücksichtigung aller übernommenen Schäden in die entsprechende Schadenfreiheitsklasse, den bis dato geltenden Rabattschutz ignoriert er.

Kommentare (1)

  • Michael den Hoet vor 7 Monaten
    Prima Übersicht! Aber ein

    Prima Übersicht! Aber ein Punkt fehlt mir noch: Wie souverän die Versicherung im Falle eines Schadens die Regulierung abwickelt. Ich hatte vor einigen Jahren eine sehr unangenehme Erfahrung mit der Firma "Hinhalten Und Knausern" (einfach abkürzen, dann wissen Sie, wen ich meine), deren Versicherungsnehmer meinen Gebrauchten mit einem sehr dämlichen Rückwärts-Fahrmanöver in der Einbahnstraße kaputt fuhr: technischer Totalschaden! Die Versicherung war telefonisch auf einer Bezahl-Hotline nie zu erreichen und reagierte nicht einmal auf anwaltliche Schreiben. Erst als die Klageschrift vorlag, rührten die sich. Der Unfallverursacher log vor Gericht und verkaufte einen Tag vor dem Gutachter-Termin das Verursacher-Fahrzeug. Es ist sehr lästig, sich gegen eine Versicherung, die sich dermaßen anstellt und nicht das tut, was ihr Gewerbe gebietet, wehren zu müssen! Sollte ich jemals mit einem Versicherten von "Hinhalten Und Knausern" zu tun haben, rufe ich sofort die Polizei - und wenn's nur eine kleine Schramme ist! Ekelhaft!

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