Hoher Kontrast

Westliche Kriegsspielzeuge der Saudis. Von Julian Tumasewitsch Baranyan

Der Westen täte gut daran das Gegenteil davon zu tun, was die Saudis von ihm erwarten.

Führen wir uns zunächst einmal folgende Ironie vor Augen. Die USA, die EU und die NATO betrachten und inszenieren sich selbst als das Leuchtfeuer der Freiheit in der Welt.

 

 

 

 

Dennoch sind sie seit rund 70 Jahren mit einem der totalitärsten und repressivsten Regime des Planeten verbündet. Immer wieder haben vor allem Washington aber auch einige europäische Staaten im Nahen und Mittleren Osten als willige Vollstrecker Saudi-Arabiens fungiert. Dutzende und Aberdutzende westliche Staats- und Regierungschefs begaben sich freiwillig ins Schlepptau von, Kufiyah tragenden, despotischen Königen. Die unzähligen Aufnahmen davon kann man getrost als Dokumente der Offenbarung westlicher Heuchelei bezeichnen. Also, warum sind die Mainstream-Liberalen, Sozialdemokraten, Grünen und Linken nicht entsetzt über all das? Nun, sie sind den militärisch-industriellen Lobbys ebenso rigide verpflichtet wie die uneinsichtigen Konservativen, Rechten und Neoliberalen.

 

 

Zum Bild: Es zeigt Titelseite der saudi-arabischen Tageszeitung Al-Madina vom 10.April 2018: Macron mit dem saudischen Kronprinzen im Louvre.

 

 

Vor nicht allzu langer Zeit, konnten Zyniker argumentieren, dass diese devote Anbiederung nötig sei, um das flüssige Gold der Saudis dem westlichen Durst danach zuzuführen. Dieses Argument wird aber immer brüchiger. Insbesondere in den USA sind die heimischen Energiequellen, wenn auch aus umweltpolitischer Sicht nicht ungefährlich, angeschwollen, und sowohl dort als auch in Europa schreitet die Technologie der erneuerbaren Energien fort. Dass der Nordatlantikpakt immer noch und gerade wieder verstärkt zu Riads Melodien tanzt, deutet auf etwas weit Beunruhigenderes hin! Entweder sind die politischen Entscheidungsträger der NATO-Staaten kriminell naiv, oder sie stimmen tatsächlich mit den Prioritäten saudischer Politiker überein. Es ist schwer zu sagen, was schlimmer wäre.

In letzter Zeit ist im Nahen Osten so viel passiert, dass es immer schwieriger wird, auf dem neuesten Stand der Information zu bleiben. Erst hatte US-Präsident Trump angekündigt, dass die USA Syrien "sehr bald" verlassen würden. Dann, genau eine Woche später, wurden die Vorwürfe des Einsatzes von Giftgas gegen den syrischen Machthaber Bachar Al-Assad laut. Trump vollzog eine Wendung um 180° und twitterte eine Warnung, dass Raketen Syrien treffen werden.

 

Also, was ist jetzt Sache? Als Bevölkerung sind wir verdammt unbeteiligt zuzusehen und abzuwarten.

 

Was wir aber sicher wissen, ist was Saudi-Arabien will. Letzte Woche, während seiner ausgedehnten Public-Relations-Tour in die USA, sagte der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman (kurz MBS) gegenüber dem Time Magazine: "Wir glauben, dass die amerikanischen Truppen mindestens mittelfristig in Syrien bleiben sollten, wenn nicht sogar auf lange Sicht."

 

Wie überaus großmütig von seiner Durchlaucht, seine Wolf-Im-Schafspelz-Charmeoffensive auch dazu zu nutzen, den US-Amerikanern zu sagen, wo und wo nicht ihre Truppen, tausende von Kilometern von der Heimat entfernt, wie lange zu töten haben bzw. getötet werden dürfen…

 

Offenbar wäre der Blaublütige aus dem Wahhabitenstaat sehr erfreut zu sehen, wenn das US-Militär ein Drittel von Syrien auf unbestimmte Zeit besetzen und dabei den gefährlich nahe stehenden russischen, syrischen und iranischen Streitkräften ins Auge sehen müsste.

 

Unbedingt sollte hier bedacht werden, dass das Militär der USA, zusammen mit seinen vielen verbündeten Milizen, dabei ständig nur einen kleinen Schritt von einem katastrophalen globalen Krieg entfernt ist. Eine viel zu hohes Risiko nur um das Wohlwollen der Saudis nicht zu riskieren! Die Besetzung Syriens ist eine Falle, ein Risiko, für das es keine Belohnung gibt. Wenn Riad tatsächlich ein so großes Interesse an der Stabilität in Ostsyrien hat, warum treten dann nicht, von den USA und Europa bis an die Zähne bewaffnete, saudische Truppen an die Seite ihrer sunnitischen Glaubensbrüder?

 

Die Antwort ist gleichwohl einfach wie auch unschmeichelhaft und entlarvend für die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit westlicher Bündnispolitik. Das saudische Militär ist zu sehr mit einem rechtlich, mehr als zweifelhaften Terrorkrieg gegen die Menschen im Jemen beschäftigt.

 

Außerdem ziehen es die saudischen Bodentruppen vor, sich die Hände nicht selbst schmutzig zu machen. Das tun sie allenfalls, wenn es darum geht, hilflose Frauen wegen "Zauberei" auszupeitschen oder gar hinzurichten. Selbst im Jemen verlassen sich die Saudis mehr auf sudanesische Söldner denn auf die eigenen Streitkräfte, um den harten Kampf gegen die Huthi-Rebellen zu führen. So geht der saudische Weg, und dieser Tage scheinen westliche Militärs die Lieblingsspielzeugarmeen der Kronprinzen zu sein.

 

Wir müssen uns klar vor Augen führen, dass jedes Mal, wenn westliche Staaten ihren saudischen Vorgesetzten gefolgt sind und die Gebote des Königshauses erfüllt haben, die Ergebnisse katastrophal waren. Keine dieser laufenden Operationen liegt im strategischen Interesse der USA, Großbritanniens, Frankreichs oder sonst eines westlichen Staates. Dennoch katapultieren die Bande mit Riad westliche Truppen immer wieder auf die falsche Seite der Geschichte.

 

Im unmittelbaren Vorfeld der jüngsten Luftangriffe auf Syrien durch Frankreich, Großbritannien und die USA tourte MBS nicht nur, wie bereits erwähnt, durch die USA, sondern handelte mit dem, medial über alle Maßen als prototypischer Messias der europäischen „Wertegemeinschaft“ gefeierten, französischen Präsidenten Macron Wirtschaftsdeals im Wert von 14,5 Milliarden Euro sowie eine stärkere Abstimmung der Syrienstrategie aus. Ganz im Stile echter Aristokraten verbrachte man zunächst drei Stunden im Louvre und auch das streng abgeschirmte Abendessen durfte nicht fehlen. Der Krieg im Jemen, Menschenrechtsfragen oder die zweifelhafte, destabilisierende, saudische Rolle bei der Präsidentenfrage im Libanon wurden nicht thematisiert.

 

Ausgerechnet der Präsident des, in den letzten drei Jahren am härtesten von islamistischem Terror betroffenen, europäischen Landes, präsentiert sich als dekadenter Pionier einer Kooperation mit jenem Wahhabitenstaat, dessen religiös-fundamentalistische Ideologie Dünger für das Gedeihen von Terrorzellen rund um den Globus ist. Vier Tage nach seinem Treffen mit den Saudis ließ der vermeintliche „Vollbluteuropäer“ aus dem Élysée-Palast dann zusammen mit US-Amerikanern und Briten Syrien bombardieren…

 

Hier sind nur drei besonders aktuelle Beispiele, in denen die Erfüllung der Gebote der Saudis zu, nachhaltig andauernden, Katastrophen geführt haben:

 

- Im Jemen haben die Saudis selbst die aktuell, global, schlimmste humanitäre Krise im ärmsten Land der arabischen Welt ausgelöst. Die beschämende Aufgabe ihrer westlichen Alliierten, hier vor allem der USA, ist es dabei dem saudischen Oberkommando, Lenkraketen und Bordbetankungsdienste zur Verfügung zu stellen. Im Jemen, wie in so vielen anderen Ländern des Mittleren Ostens, sind die USA und ihre beteiligten NATO-Verbündeten kaum mehr als Luftwaffe und Logistiker der Saudis. Die Folgen all dieser Blockaden und Bombenangriffe waren und sind unerhört. Die schlimmste Choleraepidemie weltweit, eine sich zuspitzende Hungersnot und Zehntausende von Todesopfern. Abgesehen davon, dass ihre Komplizenschaft in diesem Terrorkrieg die Reputation westlicher Staaten in der Region wieder nachvollziehbar massiv verschlechterte, hat sie darüber hinaus durch die Stärkung des lokalen Al-Kaida-Ablegers AQAP die eigene innere Sicherheit verringert.

https://www.youtube.com/watch?v=ubOXijfbIbA

 

- Nichts wünschen sich die Saudis mehr, als einen Krieg westlicher Staaten gegen den Iran. Amerikanisches, europäisches und iranisches Blut würde gegeneinander vergossen für nichts anderes als strategischen Gewinn Saudi-Arabiens.Mit Trumps jüngst erfolgten Ernennungen Mike Pompeos und John Boltons scheint Riad seinem Traum einen großen Schritt näher gekommen zu sein. Die Saudis haben versucht, jede amerikanische Annäherung mit Teheran zu vereiteln. Sie missbilligten den iranischen Atomvertrag (Joint Comprehensive Plan of Action) und ermuntern nun Trump, ein Abkommen aufzukündigen, von dem selbst seine Administration einräumt, dass sich die Iraner bislang an alle Absprachen gehalten haben.Wenn es nach dem saudischen Kronprinzen geht, werden die USA einseitig aus einem Sechs-Parteien-Abkommen aussteigen.Die Europäer und Chinesen hatten in Vergangenheit angedeutet, daran festhalten zu wollen.

 

Darüber ob Erstere tatsächlich bei ihrer Ankündigung bleiben, darf angesichts der jüngsten Geschäfte Riads mit Macron spekuliert werden. Die Glaubwürdigkeit der USA jedenfalls würde stark leiden, und eine entsprechende Botschaft auch in Richtung Nordkorea aussenden. Warum sollte Kim Jong Un ernsthafte Verhandlungen mit Trump überhaupt in Betracht ziehen, wenn die USA ihre Unzuverlässigkeit bei der Einhaltung bestehender Verträge im Fall des Atomabkommens mit dem Iran unter Beweis stellen.

 

Auch muss man sich einmal Folgendes vor Augen führen. Der Iran ist, ebenso wie die wahhabitischen Diktaturen auf der anderen Seite des Persischen Golfs ein totalitärer, religiös-fundamentalistischer Unrechtsstaat, der durch die Förderung von Parteien und Milizen Einfluss in der ganzen Region nimmt, wenn auch mit einem deutlich niedrigeren Budget. Die Bekannteste dieser Milizen ist zweifelsohne die Hisbollah, die vom Libanon aus operiert. Ihre kompromisslose, aggressive und bedrohliche Haltung gegenüber Israel ist absolut verurteilenswert und inakzeptabel.

 

Sie hat allerdings noch eine andere Seite, die sie wesentlich vom, durch Saudis, anderen Golfstaaten und muslimbrüdernahen Regimen unterstützten, Mikrokosmos der Al-Kaida-Splittergruppen u.ä. abhebt. Man kommt bei einer objektiven Bewertung der Hisbollah nicht daran vorbei anerkennen zu müssen, dass sie maßgeblich mit dafür gesorgt hat und sorgt, dass trotz wiederholter Attacken weder IS noch Al Kaida im Libanon Fuß fassen konnten, und dort weiterhin eine Form der religiösen Vielfalt fortbesteht, wie sie im Orient nur noch selten zu finden ist. Im Libanon leben sowohl schiitische wie auch sunnitische Muslime, Drusen und eine Reihe verschiedener christlicher Konfessionen, von denen die meisten Europäer und Nordamerikaner noch nie etwas gehört haben.

 

- In Syrien bewaffnet und finanziert Saudi-Arabien islamistische und dschihadistische Rebellengruppen. Das beinhaltet auch die Al-Nusra-Front, den Al-Kaida-Ableger in der Levante. Sieben Jahre verbringen die Saudis nunmehr damit einen Regimewechsel in Syrien erzwingen zu wollen, also um Assad mit Hilfe Obamas und Trumps zu stürzen. Dabei ist es ihnen völlig egal, dass dies das Risiko eines Konflikts mit dem nuklear bewaffneten Russland birgt. Auch das, alles andere als unwahrscheinliche, Risiko, dass auf Assads Syrien ein radikaler Dschihadistenstaat folgt, kommt ihnen eher gelegen, als dass es sie stören würde. Die Saudis sehen in Assad einen Feind, der beseitigt werden muss. Und sie planen und spannen westliche Streitkräfte fest bei ihrem Vorhaben ein. Die Konsequenzen könnten fatal sein. Das gilt ebenso für die Menschen in der Region, die ein säkulares Leben gewohnt sind, wie auch für die innere Sicherheit ausgerechnet jener Staaten, die Riad als Erfüllungsgehilfen seiner Agenda dienen."Durch einen US-Militärangriff gegen Syrien werden terroristische Gruppen wie Al Kaida, ISIS, Jaysh al-Islam usw. in ihrem Vorhaben wiederbelebt und auferstehen, die Regierung zu stürzen und ein Kalifat zu errichten. Dies verstärkt die Bedrohung für Amerika und führt zur Errichtung der Hölle für das syrische Volk."

 

Hinzuzufügen ist dem lediglich, dass die Bedrohung für Europa aufgrund der größeren geografischen Nähe zu Syrien erst Recht verstärkt wird. Die Saudis und jene Regionalmächte, die ähnliche Ziele in der Region verfolgen, kümmern sich nicht um die Sicherheit der Bevölkerung westlicher Staaten.

 

Sie sehen in ihnen, besonders ihrem Militär, ein weiteres Werkzeug in ihrem regionalen Arsenal. Sie wollen Waffen, Geld, Panzer, Flugzeuge und diplomatische Deckung für Völkerrechtsvergehen im In- und Ausland, die sie seit Jahrzehnten erhalten; aus Washington, aus London, aus Paris, aus Berlin und anderen Hauptstädten der Welt, die Regierungen beheimaten, die sich notorisch als moralische Instanzen inszenieren, es aber nicht sind. Die Beziehung westlicher Regierungen mit den Königen und Prinzen Saudi-Arabiens ist eine internationale Peinlichkeit und hat den Ruf westlicher Staaten auf arabischen Straßen komplett ruiniert. Sie haben unsere Regierungen in Kriege hineingezogen, die nicht zu gewinnen sind. So wurden wir zu willigen Komplizen ihrer Kriegsverbrechen im Jemen, und bedingungslosen Unterstützern des wahhabitisch-islamistischen Extremismus in der gesamten Region und darüber hinaus.

 

Warum machen unsere Regierungen das? Wer profitiert davon?

 

Natürlich nicht der durchschnittliche europäische oder US-amerikanische Staatsbürger! Nicht der freiwillige Soldat, der geschickt wurde, um zu kämpfen, zu sterben und in verschiedenen, nicht zu gewinnenden, Kriegen zu töten!

 

Nein, der einzige Gewinner ist die Rüstungsindustrie, der militärisch-industrielle Gigant, der unter dem "liberalen" Obama, den "konservativen" Trump und May, den Sozialdemokraten Blair und Hollande sowie dem „jungen, dynamischen, vollbluteuropäischen Hoffnungsträger“ Macron Waffengeschäfte im Wert von mehreren hundert Milliarden Dollar und Euro beschert. Die Profite steigen und die Unternehmensboni schießen in die Höhe, während die Löhne der durchschnittlichen Erwerbstätigen stagnieren.

 

Westliche Regierungspolitiker vergießen nach islamistischen Anschlägen in ihren Ländern Krokodiltränen, üben sich in heuchlerischen Lippenbekenntnissen und besitzen sogar die Dreistigkeit an ihre Bevölkerungen zu appellieren mit dem Terror Leben zu lernen, nur um gleichzeitig keine Gelegenheit auszulassen ihre Nibelungentreue zu eben jenen Staaten zu demonstrieren, aus deren, alles andere als alternativlosen, Interpretationen des Islam der Terror entspringt.

 

Was also tun?

 

Wir müssen begreifen, dass die schwerwiegendsten innenpolitischen Probleme unserer Zeit, leider zu einem beträchtlichen Teil durch die Außen- und Bündnispolitik unserer Regierungen hausgemacht sind. Eine Politik, für die viele bluten und von der wenige profitieren!

 

Es muss Druck auf die politischen Entscheidungsträger in Washington, London, Paris und Berlin ausgeübt werden, ihre Außenpolitik so zu gestalten, dass sie endlich den eigenen Interessen und, mittlerweile fast vollkommen unglaubwürdig gewordenen, Werteversprechen entspricht, anstatt sie dreist und unbelehrbar nach den Schnittmengen auszurichten, die einige wenige Unternehmen aus der Schwerindustrie mit einem der weltweit totalitärsten Staatssysteme teilen!

 

Es wird nicht einfach sein. Trotzdem wäre es ein guter Anfang, einen gegenteiligen Kurs zu Macron einzuschlagen, und bis auf weiteres auf Geschäfte mit den Saudis und ähnlichen Regimen der Region zu verzichten. Die freiheitlichen Menschen des Orients, seine wirklich gemäßigten Kräfte und seine Minderheiten würden es uns danken.

 

Nicht zuletzt würden wir uns durch Engagement in diese Richtung selbst belohnen. Durch sinkende Terrorgefahr auf unseren Straßen würden wir nämlich ein Stück weit das Leben zurück erlangen, das wir seit dem 13. November 2015 und allem was folgte, verloren haben!

 

Quellen

- Sjursen, Danny: U.S. Should Do the Opposite of What Saudis Want, erschienen auf truthdig.com, 11. April 2018

- Willsher, Kim: French president and Saudi crown prince vow partnerships on Syria and economic issues, erschienen in L.A. Times, 10. April 2018

- La France et l'Arabie saoudite signent des accords pour plus de 14,5 milliards d'euros, erschienen bei AFP / France Info, 10. April 2014

- Avec l'Arabie Saoudite, Macron évite les sujets qui fâchent, erschienen auf Courrier International, 10. April 2018

- Tweet von Tulsi Gabbard, veröffentlicht am 12. April 2018, 10:07 Uhr MEZ

 

 

 

Nota bene:

Bei diesem Text habe ich ganz bewusst, inspiriert von Maj. Danny Sjursen, einige Fakten, Realitäten und dezente Utopien sowie sehr populäre mit sehr unpopulären Meinungen kombiniert, die sich gemäß politischem Lagerdenken eigentlich gegenseitig ausschließen.

Dem wirklich aufmerksamen Leser, der sich nicht beim ersten Widerspruch zur eigenen Weltsicht empört abwendet, sollte dennoch das Leitmotiv des Textes nicht entgehen.

 

 

 

 

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