Hoher Kontrast

Alle Morde an Juden, weil sie Juden waren, wurden im Europa des 21.Jhdt. nur von Moslems begangen. Von Naftali Neugebauer

Landläufig wird der "Kampf gegen Rechts" mit dem Kampf gegen Antisemitismus gleichgesetzt. Das stimmt mehrfach so nicht. Es braucht Mittel im Kampf gegen Islamismus und gegen "Links".

Der "Kampf gegen Rechts" ist ein Geschäftsmodell geworden. Alleine die deutsche Bundesregierung will rund 140 Millionen für den "Kampf gegen Rechts" ausgeben. Die erste Problematik ist, dass hier "Rechts" - ohne es freilich klar auszusprechen, sondern es im Weichbild assoziativ verharren zu lassen - mit Antisemitismus, Nazi, Rechtsextreme und Rechtsradikale gleichgesetzt wird, ja als Chiffree dient.

 

Damit werden alle liberalen bis konservativen Strömungen recht bequem ohne klaren Vorwurf und ohne Argumentation diffamiert. Flankiert wird dies jüngst durch die Anstrengung "Fake-News", neben "hate-speech", als neuen Kampfbegriff der Political Correctness zu platzieren. Der Fall Hensel mit seiner Kampagne "keingeldfuerrechts" hat sehr deutlich diese double standards wie auch Denunzierungsdiskurs ("Rechts sei gleich Nazi") deutlich gemacht: "Rechten" Fake-News soll der wirtschaftliche Boden entzogen werden. Was "Rechts" sei bestimme allein eine "Linke", die kaum Begründung für jeden Einzelfall abgibt, kaum nachvollziehbare Kriterien namhaft macht und grob pauschalisiert.

 

 

Sachlich falsch ist es, ein "rechtes" Weltbild mit oben angeführten radikalen und gewaltbereiten Strömungen gleichzusetzen, die ein völkisch-rassisches Weltbild aufweisen. Sie sind ihre Ränder? Ja, möglicherweise, punktuell mag dies stimmen, wie es auch für die Linksextremen und gewaltbereite Antifa-Szene gilt, dass sie sich selbstreferentiell im "linken" Spektrum verorten und eine Nähe zu SPD, DIE LINKE und GRÜNE aufweisen. Dies nicht nur inhaltlich, sondern auch personell. Interessant und am Rande bemerkt sei, dass die GRÜNEN sowohl Schnittstellen zu Links- wie Rechtsextreme ideologisch haben.

 

 

Für den "Kampf gegen Links", würde man nun dieselbe semantische Strategie wie bei "Rechts" verfolgen, werden kaum Mittel aufgebracht; er interessiert auch nicht im medialen Diskurs. Dies macht die Einseitigkeit aus. Der Staat und viele Medien sind blind auf dem "linkem Auge". Sie sehen auch nicht (gerne) den wütenden Judenhass und Anti-Israel-Hetze jener "linken" Kräfte, wie man sie jüngst beispielhaft in Wien beobachten konnte, wo die Linke - ausgenommen Götz Schrage - gemeinsam mit Islamisten für Van der Bellen marschierte.

 

 

Diese Linksextreme hat mit den oben skizzierten rechtsextremen Spektrum ohne Zweifel eine ideologische Schnittstelle in ihrer hoch-aggressiven Ablehnung des jüdischen Staates Israel und ihren Hass auf Juden aber auch Solidarität wie Bewunderung für den Islam. Eine weitere Schnittstelle beider Strömungen kann man in ihrer Ablehnung von Demokratie und Menschenrechte ausmachen. Damit kann man es mal bewenden lassen.

 

 

Einer der von der "Linken" reklamierten historischen Hintergründe für diesen "Kampf gegen Rechts" ist eben die Schoa. Die industriell-genozidiale Vernichtung des jüdischen Volkes. Vor diesem Hintergrund schallt das "Nie wieder". Die Kritik an dieser Vergangenheitsbewältigung von Henryk M. Broder setze ich hier voraus. Dieses Verbrechen an der Menschheit ist die Räson für den "Kampf gegen Rechts", wo sich aber einige Defizite wie oben benannt eingeschmuggelt haben. Die Frage ist aber, stellen diese Kräfte nach wie vor die Hautptbedrohung für Juden und für die Demokratie in Europa dar?

 

Und hier kommt eine aktuelle Studie des renommierten Wiener Forscher zu Antisemitismus, Manfred Gerstenfeld, zu einer anderen Schlußfolgerung, gibt andere Hinweise für die Blickrichtung, die gerade die "Linke" strikt verweigert: "„Im 21. Jahrhundert wurden alle in Europa begangen Morde an Juden, die getötet wurden, weil sie Juden waren, von Moslems begangen.”, so wird er in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Rundschau zitiert.

 

Meine Schlußfolgerung im Sinne von Mindestanforderungen daraus sind: Erstens, der "Kampf gegen Rechts" ist wichtig, er soll weiterhin hoch dotiert sein, nur müss die Begrifflichkeit geschärft, die Schwerpunkte neu gesetzt und vor allem ent-ideologisiert werden. "Irgendwie-gegen-rechts-zu-sein" ist keine Qualifikation für den Erhalt von Fördermitteln.  Zweitens, sollte der "Kampf gegen Links" Mittel in der derselben Höhe von denselben Förderstellen erhalten. Drittens, schließlich, sind mindestens, aber im Zweifel höhere, ebenso viele Mittel für den "Kampf gegen Islamismus" aufzuwenden wie für den "Kampf gegen Rechts" und "Kampf gegen Links", denn die Islamisten sind aktuell ausschließlich die Mörder von Juden in Europa und sie, die Islamisten, stellen auch die massivste Bedrohung für Europas Stabilität und Einheit dar. Wie schon einmal Elie Wiesel richtig sagte: "Wir Juden haben keine Atennen, wir sind die Antennen." Und diese schlagen gerade beim Islam an.

 

 

PS: Das diese möglichen Mittel "Kampf gegen Islamismus" natürlich nicht die Vertreter des Islams in Deutschland oder Europa erhalten sollen, ist klar und offensichtlich, solange diese durch Slafisten und der Türkei finanziert werden.

 

 

 

 

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