Hoher Kontrast

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Kanada: Wende Trudeaus in der Iran-Politik. Die Appeasement-Front bricht zusammen.

Gestern stimmte der Premier Kanadas Justin Trudeau (Liberale) dem Antrag der Konserativen im kanadischen Parlament gegen den Iran zu. Appeasement gegenüber Teheran beendet. Berlin isoliert.

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Ottawa - Es war eine überraschende und bemerkenswerte Wende, die da der amtierende Premierminister Kanadas gestern am Dienstag im kanadischen Parlament vollzog. Trudeau führte bis dato eine Kampagne, wonach die diplomatischen Beziehungen zur islamistischen Diktatur Iran wieder aufgenommen werden sollen. Einher ging damit auch der Wunsch nach Etablierung wirtschaftlicher Beziehungen.

 

Nach der krachenden Wahlniederlage der Liberalen in Ontario vorige Woche, welche Doug Ford von den Konservativen sehr klar für sich entscheiden konnte, und dem Scheitern des G7-Gipfel nicht zuletzt auch aufgrund der ungeschickten Verhaltensweise und Führungsschwäche von Premier Justin Trudeau, scheint dieser den Knall gehört zu haben und vollzieht eine 180-Grad-Kehrtwende in seiner Appeasement-Politik gegenüber dem Islamismus.

 

Die Konservativen hatten gestern den Antrag eingebracht, dass keine diplomatischen Beziehungen mit dem Iran aufgenommen werden sollen und es sollen alle wirtschaftlichen Aktivitäten mit dem Islamic Revolutionary Guard Corps, die de facto alle wirtschaftlichen Aktivitäten des Iran abwickeln und managen, eingestellt und solle als terroristische Organisation eingestuft werden.

 

Zur Überraschung wohl aller stimmte Trudeau und sein Kabinett für den Antrag der Konservativen, wie die Toronto Sun berichtet. Diese 180-Grad-Wende dürfte auch als Signal an US-Präsident Donald Trump gemeint sein, der in Bezug auf den Iran gegensätzliche Positionen vertritt. Insofern ist die Schlagzeile vom DER SPIEGEL etwas schief, wenn er von "Schlappe für Trudeau" spricht, denn Trudeau hat selber dafür gestimmt.

 

Damit steht Deutschland und die EU nunmehr mehr und mehr isoliert mit ihrem Appeasement-Kurs gegenüber dem islamistischen Terrorregime Iran da, das Israel genozidal vernichten will und die Atombombe baut, weshalb die USA aus dem "Deal" ausgestiegen sind, der eigentlich nie ein gezeichneter Vertrag war. Man darf davon ausgehen, dass die Konservativen bald einen Antrag zur Verlegung der kanadischen Botschaft nach Jerusalem wohl stellen werden, so politische Beobachter kanadischer Politik.

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