Hoher Kontrast

© Screenshot White House Stream

Nun offiziell: Trump verkündet die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels

Trump hat sich in das Geschichtsbuch eingeschrieben: Therefore, I have determined that it is time to officially recognize Jerusalem as the capital of Israel."

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Washington/Jerusalem - "Today I deliver", sagt US-Präsident Donal Trump und verkündet damit die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA.

 

Grundsätzlich hebt Trump an, dass jede Nation das Recht habe, seine Hauptstadt zu bestimmen: "This is a long overdue step to advance the peace process and to work towards a lasting agreement. Israel is a sovereign nation, with the right - like every other sovereign nation, to determine its own capital. Acknowledging this as a fact is a necessary condition for achieving peace."

 

In den Social Media gehen die Emotionen hoch. Bei der muslimische bis hin linkem Anti-Trump-Lager dominieren die Hass- und Hetzrede und Aufrufe zur Gewalt bis hin zu unverhohlenen Drohungen, auf der pro-israelischen Seite eine Mischung aus Euphorie und Wachsamkeit und skeptische Hoffnung. Die Fatah hat mittlerweile zu nicht-gewalttätigen Protesten aufgerufen. Man wird sehen, ob diese Aufrufe fruchten.

 

Man übertreibt nicht, wenn man von einem welthistorischem Ereignis spricht. Es war ein langer Weg, der sich über 2.000 Jahre erstreckte seit der Zerstörung Jerusalems und des 2. Tempels durch das römische Imperium im Jahre 70 n.d.Z.

 

Ausgehend von der Ausgangslage sieht Trump das Instrument des Waivers erschöpft und sinnlos: "After more than two decades of waivers, we are no closer to a lasting peace agreement between Israel and the Palestinians. It would be folly to assume that repeating the exact same formula would now produce a different or better result..."

 

Darum, um ein neues Kapitel aufzuschlagen hat er entschieden, Jerusalem anzuerkennen: "Therefore, I have determined that it is time to officially recognize Jerusalem as the capital of Israel." Er verbindet damit die Hoffnung auf Frieden und appeliert besonders an die muslimische Welt. In diesem Zusammenhang spricht sich Trump für eine bilateral verhandelte Zwei-Staaten-Lösung aus.

 

Wie auch zu erwarten war, hat Trump nicht zwischen West- und Ostjerusalem differenziert, sondern von Jerusalem als Einheit gesprochen und adressiert. Auch dies eine deutliche Botschaft. Im Unterschied zu Russland, welches im April des Jahres West-Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hat, wie auf PRIKK berichtet.

 

Am 17.11 zu Channukka kommt Vizepräsident Pence nach Israel, um in Jereusalem den formellen Rahmen für die Botschaftsverlegung zu starten, aber auch wahrscheinlich um erste neue Friedensgespräche anzubahnen. Der Weg vom Jaffa-Tor zum Berg Zion wurde mit israelischen und US-Flaggen bestückt.

 

Der Bürgermeister von Jerusalem Nir Barkat sagt gegenüber Arutz Sheva: "As a gesture and expression of the strong friendship between the American people and the people of Israel, we decided to light in the colors of the American and Israeli flags the walls of the Old City, which symbolizes, more than anything else, the strength of the Jewish people's connection to Jerusalem for more than 3,000 years."

 

Reaktion des Premier: This is a historic day

 

Premier "Bibi" Netanjahu spricht von einem histrorischem Moment und führt den Hintergrund aus: "It's been the capital of Israel for nearly 70 years. Jerusalem has been the focus of our hopes, our dreams, our prayers for three millennia. Jerusalem has been the capital of the Jewish people for 3,000 years." und führt nicht nur die Dankbarkeit und Anerkennung aus, sondern sieht auch die Hoffnung auf Frieden befördert:

 

"We're profoundly grateful to the President for his courageous and just decision to recognize Jerusalem as the capital of Israel and to prepare for the opening of the US embassy here. This decision reflects the President's commitment to an ancient but enduring truth, to fulfilling his promises and to advancing peace. The President's decision is an important step towards peace, for there is no peace that doesn't include Jerusalem as the capital of the State of Israel."

 

 

 

 

 Abschließend bekräftigt der Premier noch einmal seine Dankbarkeit im Namen Israels und des jüdischen Volkes sowie sprach er neuerlich die Garantie der freien Religionsausübung aus.

 

An diesem Status werde sich nichts ändern: "I also want to make clear: there will be no change whatsoever to the status quo at the holy sites.The Jewish people and the Jewish state will be forever grateful.This has been our goal from Israel's first day. Israel will always ensure freedom of worship for Jews, Christians, and Muslims alike."

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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