Hoher Kontrast

© BAMF

Asyl: BMI zeiht indirekt das BAMF der Fake-News

Das zu Recht massiv kritisierte Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat seine aktuellen Zahlen veröffentlicht: Nur 0,4% der Asylanträge sind asylberechtigt. Doch alles nur Fake-News?

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Berlin - Grundsätzlich stellt das Amt fest, was als allgemein bekannt gilt, aber gerne von den politischen Entscheidungsträgern verleugnet oder polemisch in Abrede gestellt wird.

 

 

Ein deutlicher Überhang von jungen Männern, oft von zweifelhafter Herkunft und berechtigter Zweifel an der Herkunftsfeststellung durch das Amt, wie der Fall Franco A. sehr deutlich beweist. Dazu bekennt das Amt: "Dies war eine Fehlentscheidung, wie sie nicht passieren darf. Nach den aktuell vorliegenden Erkenntnissen haben die an diesem Verfahren Beteiligten nicht korrekt gearbeitet."

 

Das Amt schreibt zur demographischen Zusammensetzung der - so kann man schlußfolgern - zumeist illegalen Migranten: "Im Zeitraum Januar – April 2017 waren 75,4 % der einen Asylerstantrag stellenden Personen jünger als 30 Jahre. Fast zwei Drittel aller Erstan träge wurden von Männern gestellt."

 

Grundsätzlich sind 2017 21,5% aller Asylantrage als Flüchtlinge anerkannt worden, im engeren Sinne als Asylberechtigt wurden schließlich 0,4% erkannt. 37,2 % erfuhren eine Ablehnung. Es stellt sich nun die Frage, sind die 37,2 % noch im lande. Und man muss vermutlich Ja sagen, denn sieht man sich die Abschiebungsanzahl an, von Quote kann man da nicht mehr sprechen, dann weiß man, dass es egal ist, ob ein Antrag nun positiv oder nicht beschieden worden ist. Abschiebungen finden kaum statt.

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Interessant dazu auch der Überblick für das Monat April 2017 zu den Herkunftstaaten. Man bekommt den Eindruck, dass es sich bei vielen um sogenannte "Wirtschaftsflüchtlinge" handle, wo die Anwendung des Wortes "Flüchtling" schon verzerrend wirkt. Tatsächlich dürften es eher illegale Migranten.

 

 

 

 

 

Fake-News - BMI vs. BAMF?

 

Die Debatte um die Zahlen und ihrer Interpretation ist ein schwieriges Kapitel. So empört sich das Bundesministium für Inneres auf seinen Twitter-Account, dass in den Social Media verbreitet werde, es seien nur 0,4 Asylanträge bewilligt worden. Dies sei eine Fake-News.

 

 

 

 Ja, blöd nur, dass genau diese Zahl vom BAMF verbreitet wird, wie man aus dem Titelbild des vorliegenden Berichts leicht entnehmen kann. Aber es erfolgt eine Erklärung durch Michael den Hoet, Journalist und u.a. Kommentator auf PRIKK:

 

 

Es ist bemerkenswert, dass hier das BMI augenscheinlich die Statistik verwirrend und vielleicht auch verwirrt kommentiert und sich selber ein grandioses Eigentor schießt. Die Debatte über Strafbarleit von Fale-News muss damit erledigt sein.

 

Fakt ist, dass es 0,4% sind, die Asyl aufgrund von § 16 GG und 16a erhalten haben. Das alleine ist Asyl. Die andere "Quote" ergibt sich aus Bleiberechte, Schutzstatus etc. pp. was eben nicht als Asyl im strengem Sinne und wie vom Gesetzgeber gemeint darstellt. Der User Withheld Krabbi auf Twitter in Diskussion mit dem BMI bringt es auf den Punkt: "Ihr verbreitet Fakenews! Positive Asylanträge gemäß Art16 GG: 0,4% ! Der Rest ist Bleiberecht/Schutzstatus!"

 

 

 

 

 

 

 


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Kommentare (2)

  • Hasso Hauska vor 6 Monaten
    Alle jene, die vor zwei

    Alle jene, die vor zwei Jahren den Mut hatten das zu sagen, wurden zu Nazis und sonstigen Unmenschen erklärt. Dieser Sinneswandel deutet auf kommende Wahlen hin....

     

  • joe Kindlerhof vor 6 Monaten
    So ist es .... diese

    So ist es .... diese Rautenhexe samt REGIME und deren STASI-Vasallen brechen sämtliche Gesetze. Aber wenn jemand Kritik übt, wird dieser übelst als NAZI beschimpft, denunziert und verfolgt!!!

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