Hoher Kontrast

© Foto: Jeremy Scott, twitter.com, moschino.com)

Supermodels als "Aliens": Moschino blamiert sich

Supermodels als "Aliens": Moschino will Trump düpieren. Hadid und Gerber mit blauer und grüner Haut wegen US-Migrationspolitik. Moschino rudert bereits zurück.

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Mailand  - In Anspielung auf die gesetzeskonforme Migrationspolitik mit Null-Toleranz von US-Präsident Donald Trump, der illegale Einwanderer als "Aliens" bezeichnet, hat der italienische Modehersteller Moschino http://moschino.com seine beiden Supermodels Gigi Hadid und Kaia Gerber in blauer und grüner Hautfarbe ablichten lassen.

 

Darunter das Statement als Bildkommentar von Creative Director Jeremy Scott: "Das einzig Illegale an diesem Alien ist sein gutes Aussehen!" Im Social Web löste das eine hitzige Debatte aus, die eher zum Nachteil von Moschino ausgehen dürfte.

 

Bildkommentar wieder entfernt

 

Der vom Modelabel inzwischen wieder gelöschte Bildkommentar sollte eine Diskussion über die restriktive Einwanderungspolitik der USA und den symbolischen Begriff "Alien" auslösen. Scott: "Sind sie orange, blau, gelb oder grün? Spielt es eine Rolle? Es sind unsere Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, Verwandten und Menschen, die wir lieben."

 

Das aus in linksextremen bis sehr linken Kreisen umstrittene Einreiseverbot für Muslime aus sieben Ländern wurde vorigen Mittwoch vom Obersten Gericht der USA bestätigt. Für Aufregung sorgte zuletzt auch die Trennung der Einwanderer-Kinder von ihren Eltern, die aber ebenfalls gesetzeskonform sein dürfte und so und so umgehend von Trump per Dekret aufgehoben worden ist. Anmerken muss man, dass diese Trennungspolitik auch unter US-Präsident Obama exekutiert worden ist. Dies freilich ohne Proteste. NGOs verkommen immer mehr zu parteipolitischen Kampagneninstrumente.

 

 

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