Hoher Kontrast

© Foto: clive wren, flickr.com)

Stanford-Studie auf tönernen Füßen: Nur 198 Muslims wurden befragt!

Ganze 198 Muslims wurden US-weit befragt. Und dann werden "Schlußfolgerungen" gezogen wie: "Ausgrenzung fördert Radikalisierung. Umfragen unter Muslimen zeigen Risiken durch Diskriminierung"

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Washington, D.C. - Diese Studie belegt eher die Nanny-Denke und Vorurteilsstruktur der Studien von Sarah Lyons-Padilla; einmal durchgeführt für die Stanford University und einmal in Kooperation mit der Jacobs University in Bremen. Hier strotzt es nur von pauschalisierenden, globalen Aussagen auf sehr, sehr dünner Evidenzbasis. Auch die Ausgangstheoreme sind stark zu bezweifeln wie auch die verwendete Terminologie.

 

Hauptergebnis der Studie sei: "Muslimische Migranten, die sich in Einwanderungsländern marginalisiert und diskriminiert fühlen und zugleich mit der Erwartung konfrontiert sind, sich gesellschaftlich und kulturell anpassen zu müssen, laufen Gefahr, diese Situation als psychologische Bedrohung für ihren persönlichen Stellenwert wahrzunehmen. Das wiederum kann dazu führen, dass dieses Klientel vermehrt radikale Kräfte unterstützt."

 

So zusammenfassend die leitende Forscherin und Sozialpsychologin Sarah Lyons-Padilla von der Stanford University jüngst auf dem Jahreskongress der American Psychological Association präsentiert hat. Hier sieht man deutlich, man geht von Opfer-Stylisierung aus, sozialarbeiterischer Ansatz und nimmt Muslims in ihrer Ablehnung westlicher Werte nicht ernst. Sie werden durch solche Studien eigentlich erst entmündigt und pathologisiert.

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Befragt wurden Muslime der ersten und zweiten Generation aus Deutschland und den USA. Für die Studie "When Disconnection Breeds Extremism: Marginalization, Discrimination and Risk for Radicalization" haben Lyons-Padilla und ihre Kollegen US-weit 198 Muslime (darunter 78 Männer) per Online-Fragebogen zu ihren Haltungen in Bezug auf kulturelle Identitäten und Haltungen befragt. 198 !!!

 

Das kann man schwerlich nur als hinreichende empirische Basis betrachten und kann man kaum als repräsentativ erachten. Die Studie meint, dass Ausgrenzung und Anpassungszwänge führen demnach verstärkt zu geringem Selbstwertgefühl. Diese Tendenz erhärtet sich mit weiteren Erfahrungen von Diskriminierung, was wiederum radikale Gruppen für diese Menschen attraktiver macht. Dies ist völlig unhaltbar und lässt organisatorische und weltanschauliche Zusammenhäge und Ursachen völlig außen vor. So kann man Radikalsierung nicht erklären. Und zeigt nicht gerade rund 50 Jahre Integrationspolitik, dass die Integration in Richtung Islam völlig gescheitert ist?

 

In der zweiten Studie "Der Kampf um Zugehörigkeit: Die Marginalisierung von Immigranten und das Risiko einer hausgemachten Radikalisierung" unter Leitung von Lyons-Padilla und Mitwirkung der Jacobs University Bremen (JUB) und der University of Maryland äußerten sich 464 Muslime (!!!), davon 204 aus Deutschland. Knapp die Hälfte der Teilnehmer waren Studierende. Auch hier muss man die sehr dünne empirische Basis monieren, zudem es sich vorwiegend um eine ausgewählte Zielgruppe - Studierende - handelt, was so auch kaum haltbare Allgemeinaussagen zulässt.

 

89 Prozent fühlen sich demnach als Teil von Deutschland, aber Assimilierung wird mehrheitlich abgelehnt, so die Studie. Wie nun? Im Nachrichtenagenturtext heißt es weiter: "77 Prozent konstatieren ein "nicht unerhebliches Ausmaß" an Islamophobie im Land, wenngleich nur unter zehn Prozent der Befragten selbst Opfer von Diskriminierung wegen ihrer Religion oder Kultur geworden sind." Man könnte so von Phantomschmerzen sprechen, nebst, dass hier wieder der hoch antisemitisch konnotierte Begriff "Islamophobie" aus der iranischen Giftküche unkritisch verwendet wird. "Islamophobie" ist ein antisemitischer politischer Kampfbegriff des islamischen Regimes Iran und keine wissenschaftlich ernstzunehmende Kategorie.

 

Und man liest weiter in der Agenturnachricht: "Je stärker die Befragten sich diskriminiert fühlen, desto geringer ist ihre Bereitschaft, die Werte ihrer Herkunftsländer zugunsten vorherrschender Werte in ihrer neuen Heimat zurückzustellen. Co-Autorin Marieke van Egmond sieht die Studie als Beleg dafür, dass Immigranten umso weniger anfällig sind für eine Radikalisierung, je respektierter sie sich fühlen." Diese These ist nicht nur irrig, der empirische Beleg ist so in Frage zu ziehen.

 

Hier erscheinen Ursache und Wirkung verkehrt zu werden. Integration ohne Assimilierung geht nicht. Einwanderung ist kein Recht, sondern ein Privileg, welches sich viele EInwanderer aus der muslimischen Welt nicht bewusst machen. Respekt und Anerkennung muss man sich erarbeiten. So wird ein Schuh daraus. Solche Studien sind eher dazu geeignet eine erfolgreiche Integration zu behidern, da sie den Opferstatus in den Vordergrund stellen und die radikale Dimension des Islams völlig außen vor lassen sowie das hochaggressive Hetzen islamistischer Organisationen und radikaler Moscheen.

 


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Kommentare (1)

  • Beate Kraml vor 2 Monaten
    Henne-Ei. Amerika lässt

    Henne-Ei. Amerika lässt grüßen. Hier findet man Schwarze, Weiße, Gelbe am Independence Day die amerikanische Flagge hochhalten. Egal, wie lange sie schon im Land sind. Wer die Aufnahmegesellschaft und ihre Werte verachtet, wird niemals ankommen.

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