Hoher Kontrast

© Foto: kaspersky.com)

Cyber-Rosenkrieg: 52 Prozent löschen Infos vom Ex

Rund 31 Prozent nutzen soziale Netzwerke, um hinterher zu spionieren

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Moskau/Ingolstadt - Wenn eine Beziehung in die Brüche geht, hat das nicht nur Auswirkungen auf das alltägliche Leben, sondern auch auf die digitale Existenz. Das zeigt eine weltweite Studie der Security-Experten von Kaspersky Lab http://kaspersky.com , die die Rolle von Smartphone, Social Media und Co in Partnerschaften untersucht hat und dabei von einem regelrechten "Cyber-Rosenkrieg" spricht.

 

Denn 52 Prozent löschen nach einer Trennung auf ihren Geräten alle Infos und Fotos vom ehemaligen Partner. Knapp jeder Zweite vollzieht das Beziehungsende auch in sozialen Netzwerken. Rund 31 Prozent nutzen die Netzwerke, um ihrem Ex hinterherzuspionieren.

 

"Es war nie einfach für das Leben zu Zweit das richtige Maß an Nähe und Privatsphäre zu finden. Und die fortschreitende Digitalisierung des Alltags stellt viele Partner vor ganz neue Herausforderungen", heißt es von Kaspersky Lab. So würden etwa viele Menschen ihr Smartphone als Waffe einsetzen, wenn eine Beziehung in die Brüche geht. "Dabei scheinen viele Mittel recht. Denn jeder zweite Nutzer kündigt nach der Trennung die Freundschaft über soziale Netzwerke auf und 31 Prozent spionieren dem Ex-Partner hinterher", betont das Unternehmen.

 

Männer üben öfter Rache

 

Vor allem Männer leben ihre Rachegelüste gegenüber dem Ex-Partner aus, indem sie auf noch verfügbare Zugänge und Konten ihrer Verflossenen zurückgreifen. So spioniert fast jeder vierte Mann (23 Prozent) dem Partner in dessen Online-Accounts nach (Frauen: 18 Prozent). 17 Prozent der Männer setzen zudem nach dem Beziehungsende rein private Infos über ihre Ex ins Licht der Öffentlichkeit (Frauen: sieben Prozent). Und 15 Prozent der Männer kaufen schamlos online über die Konten des anderen ein (Frauen: sechs Prozent).

 

"Partner sollten nicht alles teilen. Auch in der engsten Bindung sollte sich jeder Partner ein Stück Privatsphäre bewahren", rät Stefan Rojacher, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Kaspersky Lab DACH. "Problematisch wird es, wenn sich Paare bedingungslos digitale Geräte und Zugangsdaten teilen. Zu viel Transparenz und Ehrlichkeit werden dann schnell zum Killer für jede nette Überraschung, und gehen auch auf Kosten der Sicherheit", so Rojacher.

 

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