Hoher Kontrast

© "Loomo": Roboter als Transporter und Assistent (Foto: segwayrobotics.com)

Neuer Segway-Robot ist Transporter und Assistent

Innovation "Loomo" ab sofort für 1.299 Dollar als Crowdfunding-Projekt bestellbar

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San Francisco - Segway Robotics hat mit "Loomo" einen neuen Roboter im Programm, der Fortbewegungsmittel, persönlicher Assistent und praktischer Transporter ist. Er hält sich selbst in der Balance und hat eine Reichweite von rund 35 Kilometern. Dank Künstlicher Intelligenz (KI), hochauflösenden Kameras, Bewegungssensoren und Spracherkennung steht damit eine neu Art von "smarter Maschine" bereit. Auf der Crowd-Funding-Plattform Indiegogo ist die Neuheit für 1.299 Dollar (rund 1.612 Euro) vorbestellbar.

 

"Erfüllung eines Kindheitstraums"

 

"Segway hat bereits Millionen von Rädern auf den Boden gebracht, die zusammengenommen 180 Mio. Kilometer pro Jahr zurücklegen. Was passiert aber, wenn wir unsere bewährte Mobilitätstechnologie mit modernsten KI-Systemen kombinieren? Sagen Sie 'Hallo' zu Loomo", schreibt Li Pu, Präsident von Segway Robotics, auf der Indiegogo-Projektseite. Der kleine, vielseitig einsetzbare Robo-Gehilfe sei für viele "die Erfüllung eines lang gehegten Kindheitstraums oder einer Fantasie aus Science-Fiction-Filmen". "Er verkörpert unsere Vision davon, wie mobile persönliche Robotertechnologie ein Teil unseres Alltags werden kann", so Pu.

 

Der Roboter selbst wird als "smarte Maschine" bezeichnet, die irgendwo zwischen einem Mini-Personal-Transporter und einem fahrbaren Robo-Kumpel einzuordnen ist. "Loomo wird schon beim Marktstart mit einer vielseitigen Reihe grundlegender Features ausgestattet sein: Man kann ihn als Fortbewegungsmittel nutzen, ihn so einstellen, dass er einem als persönlicher Assistent selbstständig hinterherfährt und zum Beispiel den Einkauf heimträgt, oder Freunde mit seiner spielerischen Persönlichkeit beeindrucken", fasst der Hersteller zusammen. Mittels spezieller Updates sollen außerdem kontinuierlich neue Funktionen hinzukommen.

 

Erste Auslieferung für Mai geplant

 

Um seine vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten zu realisieren, verfügt Loomo über eine beträchtliche Zahl an technologischen Bauteilen. Verbaut sind etwa eine Intel-RealSense-ZR300-Kamera mit Tiefenerkennung und Motion Tracking, eine 1080p-HD-Kamera, die 30-Hz-Streaming ermöglicht und über ein Sichtfeld von 104 Grad verfügt, um die Umgebung visuell wahrzunehmen und die Aufnahme von Fotos und Videos erlaubt. Für die korrekte Erkennung von Sprachbefehlen sorgen fünf verschiedene Mikrofone. Mittels Touch-Sensoren lässt sich die Interaktion mit dem Roboter zudem sehr einfach gestalten.

 

Ob das kalifornische Start-up mit seinem neuesten Produkt tatsächlich eine breite Zielgruppe ansprechen kann, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen. Denn laut Segway Robotics sollen die ersten Loomo-Modelle schon im Mai an Kunden geliefert werden können. Diese sollen den KI-Gehilfen dann auch über eine dazupassende Smartphone-App steuern können, verspricht der Hersteller.

 

 

 

 

 

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