Hoher Kontrast

© Foto: durr.com)

Deutscher Maschinenbau wächst weiter kräftig

Aufträge in Nicht-Euro-Ländern gedeihen - Dürr expandiert in den USA

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Frankfurt am Main - Der deutsche Maschinenbau hat im April ein reales Wachstum von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbucht. Das hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) http://vdma.org heute, Mittwoch, bekannt gegeben. Vor allem im Inland übertrumpfte die Nachfrage den Vorjahreswert um satte 20 Prozent. Während sich Aufträge aus den Euro-Partnerländern leicht um zwei Prozent abgeschwächt haben, legte die Nachfrage aus Nicht-Euro-Ländern um zwölf Prozent zu.

 

"Im Inland setzt sich der Aufholprozess beim Investieren ungebremst fort", sagt VDMA-Volkswirt Ralph Wiechers. "Trotz der vielen dunklen Wolken am Konjunkturhimmel profitiert der deutsche Maschinenbau offenbar weiter von den Projekten seiner Kunden weltweit." Der VDMA hält an seiner Produktionsprognose von real plus fünf Prozent in diesem Jahr fest. Im Zeitraum von Februar bis April lagen die Bestellungen sechs Prozent über dem Vorjahreswert.

 

Investitions-Boom setzt sich fort

 

Die Konsolidierung in der Branche treibt auch Dürr http://durr.com voran. Wie der baden-württembergische Maschinen- und Anlagenbauer bekanntgibt, wird die Umwelttechnik-Sparte des US-Unternehmens Babcock & Wilcox Enterprises http://babcock.com übernommen. Der entsprechende Kaufvertrag wurde bereits unterzeichnet. "Durch die Akquisition entsteht ein führendes Unternehmen mit dem breitesten Technologie- und Service-Spektrum im Wettbewerb. Die globale Aufstellung des neu gebildeten Bereichs bietet eine hervorragende Basis für Wachstum in den nächsten Jahren", so Dürr-CEO Jochen Weyrauch.

 

Durch den Zusammenschluss entsteht eine Gruppe mit rund 400 Mio. Euro Umsatz und 1.500 Mitarbeitern. "Die neue Gruppe verfügt über Größenvorteile, ist weltweit vertreten und ist sehr gut aufgestellt, um ihren Kunden alle Technologien für die Abluftreinigung aus einer Hand anzubieten", fasst Daniel Schmitt, der das Umwelttechnikgeschäft von Dürr leiten wird, zusammen. Darüber hinaus sollen Synergieeffekte zu Kosteneinsparungen führen, zum Beispiel in der Beschaffung, aber auch durch die Standardisierung von Produkten.

 

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