Hoher Kontrast

© Foto: ecb.europa.eu)

EZB-Analyse: Immer weniger Euro-Blüten im Umlauf

301.000 Fälle bis Jahresmitte - 20-Euro- und 50-Euro-Scheine im Fokus

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Frankfurt am Main  - In der ersten Jahreshälfte 2018 wurden etwa 301.000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Bei rund 83 Prozent handelte es sich um 20-Euro- und 50-Euro-Noten. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2017 stellt dies einen Rückgang um 17,1 Prozent, gegenüber der ersten Jahreshälfte 2017 einen Rückgang um 9,1 Prozent dar. Eine Fälschung zu erhalten ist sehr unwahrscheinlich, wie die Europäische Zentralbank (EZB) http://www.ecb.europa.eu heute, Freitag, in ihrem Bericht feststellt.

 

"Fühlen-Sehen-Kippen"-Prinzip

 

Den Euro-Wächtern nach ist gemessen an der Zahl echter umlaufender Euro-Banknoten der Falschnotenanteil weiterhin äußerst gering. Die Zahl echter Euro-Scheine steigt seit der Einführung der Gemeinschaftswährung stetig, mit Wachstumsraten über jenen des BIP. So erhöhte sich der Euro-Banknotenumlauf beispielsweise im Jahr 2017 zahlen- beziehungsweise wertmäßig um rund 5,9 Prozent beziehungsweise vier Prozent. Derzeit befinden sich über 21 Mrd. Euro-Banknoten mit einem Gesamtwert von mehr als 1,1 Bio. Euro im Umlauf.

Seit Ausgabe der ersten Euro-Banknotenserie wird zur Wachsamkeit in Bezug auf Blüten aufgerufen. Das Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" sollte stets beachtet werden. Das Eurosystem beabsichtigt, die zwei letzten Stückelungen der Europa-Serie - die neuen 100-Euro- und 200-Euro-Banknoten - im ersten Halbjahr 2019 zeitgleich auszugeben. Vor Einführung der noch ausstehenden Stückelungen, die beide neue Sicherheitsmerkmale aufweisen, wird es eine an die Öffentlichkeit und professionelle Bargeldakteure gerichtete Informationskampagne geben.

 

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