Hoher Kontrast

© Foto: innogy.com)

Innogy bleibt trotz Kundenschwund zuversichtlich

Prognose für 2018 bestätigt, Aufteilung zwischen RWE und E.ON geplant

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Essen - Der börsennotierten RWE-Tochter Innogy http://innogy.com laufen immer mehr Kunden davon, was die Gewinne abschmelzen lässt. So sank das EBIT im ersten Quartal 2018 um zwei Prozent auf 1,23 Mrd. Euro, wie die Essener heute, Montag, mitgeteilt haben. Als Grund nennt der Versorger das hart umkämpfte Vertriebsgeschäft in Deutschland. Positive Zahlen vermeldet die britische Innogy-Tochter Npower http://npower.com . Die Prognose für das laufende Jahr bleibt aber bestehen.

 

Milliardenschwere Investitionen

 

Innerhalb eines Jahres waren dem Unternehmen knapp eine Viertelmillion Kunden weggelaufen. Trotzdem blickt Innogy positiv in die Zukunft: Ein Lichtblick ist das Geschäft mit erneuerbarer Energie und Netzbetrieb. Durch gestiegene Beschaffungskosten sank der operative Gewinn jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 268 Mio. Euro auf 211 Mio. Euro. In der Sparte Elektromobilität rechnet das Unternehmen 2018 mit einem Verlust in Höhe von 50 Mio. Euro. Npower konnte in Großbritannien den operativen Gewinn durch Sparmaßnahmen um 26,5 Prozent auf 43 Mio. Euro steigern. Innogy hat indes die Prognose für das laufende Jahr bestätigt. Das bereinigte Nettoergebnis soll dann 1,1 Mrd. Euro betragen.

 

"In den Jahren 2018 bis 2020 planen wir NettoInvestitionen in Höhe von insgesamt bis zu 7,5 Mrd. Euro", wie Innogy-Pressesprecherin Vera Bücker im Gespräch mit pressetext verrät. "Hierbei handelt es sich schwerpunktmäßig um Investitionen, in unser Kerngeschäft, wie in den Ausbau und Modernisierung unseres Netzes oder in den Ausbau der erneuerbaren Energien."

 

Große Aufspaltung steht bevor

 

Innogy steht bei der Umgestaltung des Energiemarktes in Deutschland im Fokus. Die Big Player um den Mutterkonzern RWE http://rwe.com und den Konkurrenten E.ON http://eon.com haben sich auf eine Aufteilung Innogys geeinigt. So will E.ON Innogy komplett von RWE übernehmen und den Konkurrenten im Gegenzug mit 17 Prozent am eigenen Unternehmen beteiligen. Das hatten beide Energiekonzerne Mitte März bekannt gegeben.

 

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