Hoher Kontrast

© facebook.com/Tan Lekwijit

Starbucks hetzt gegen Behinderte und Trump-Wähler.

Konzern folgt offiziell der Linie "Null Toleranz für Diskriminierung", nutzt nix: "Okay, S-S-S-Sam": Starbucks stellt Stotterer bloß. Jetzt folgt die Entschudligung. Aber es ist nicht der erste Fall.

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Philadelphia  - Die US-Kaffeehauskette Starbucks http://starbucks.com hat sich für das Fehlverhalten eines Mitarbeiters entschuldigt, der sich über einen stotternden Kunden lustig gemacht hat und lässt den Fall untersuchen. Besagter Barista antwortete kürzlich in einer Filiale in Philadelphia auf die Namensangabe bei der Bestellung des graduierten Studenten Sam mit "Okay, S-S-S-Sam".

 

"SSSAM" auf Becher

 

Damit nicht genug, prangte als Name auf dem Kassenzettel am Kaffeebecher gut sichtbar "SSSAM". Sam und der anwesende Freund Tan Lekwijit waren schockiert vom Verhalten des Mitarbeiters, der die Rechnung jedoch ohne den beleidigten Kunden gemacht hat. Sams Freund postete den Eklat öffentlichkeitswirksam auf seiner Facebook-Seite http://facebook.com/tanner.lekwijit . Zuvor war dieser Post von ihm von der offiziellen Starbucks-Seite gelöscht worden.

 

Unmittelbar nach dem Vorfall hatte Sam bereits eine E-Mail an den Starbucks-Kundenservice geschickt, woraufhin der Konzern sich laut Lekwijit bei Sam für die Falschschreibung entschuldigte und eine Entschädigung von fünf Dollar angeboten hatte. "Thema verfehlt", schrieb Lekwijit dazu in seinem Post. Sam habe sich ob dieses Angebotes erneut diskriminiert gefühlt.

 

Bewusstsein wecken

 

Nach eigener Aussage will Lekwijit Service-Mitarbeitern mit seinem Post deutlich machen, dass ein solches Verhalten Menschen mit Sprachfehlern verletzt und verunsichert und daher unangebracht sei. Inzwischen hat Starbucks auf das Posting reagiert, sich persönlich bei Sam entschuldigt und eine nähere Untersuchung des Falls eingeleitet.

 

Laut offiziellem Statement habe der Konzern "null Toleranz für Diskriminierung" und setzte am 29. Mai mit der vorübergehenden Schließung von über 8.000 US-Filialen sogar ein landesweites Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung.

 

Die Realität sieht leider anders aus und der Vorfall in Philadelphia ist nicht der erste Ausrutscher, den sich ein Starbucks-Mitarbeiter gegenüber einem Kunden geleistet hat. Vor einem Jahr war bereits ein anderer Besucher von einem Angestellten beleidigt worden, der einen Trump-Fan auf dem Kassenzettel mit den Worten "Bau eine Mauer" angegriffen hatte.

 

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