Hoher Kontrast

Der Islam befindet sich in einer Sinnkrise, in einem pathologischen Zustand. Von Abdel-Hakim Ourghi

Ich bin heute wütend und entsetzt. Wieder ein feiger Anschlag in Barcelona. Meine Gedanken und Gefühle sind bei den Opfern und den Verletzen.

Ich möchte die religiöse Identität der Muslime einer schonungslosen Kritik und Selbstkritik unterziehen. Auch wenn das ziemlich hart klingen, möchte ich nicht nach Ausreden suchen. Die kollektive Sinnkrise des Islam zwingt uns Muslime, in den Spiegel zu schauen und uns den Anblick eines entstellten Antlitzes nicht zu ersparen.

 

 

Das ist das Gesicht des Islam, der die Herrschaft über die Welt gewinnen will, koste es, was es wolle. Es ist das Gesicht des konservativen Islam im Westen, der den Westen islamisieren und die hier geborenen Muslime re-islamisieren will.

 

 

Der Islam hat auch eine unheimliche Seite, die in seiner Umgebung Unbehagen auslöst. Diese dunkle Seite ist immer dort erkennbar, wo die Religion von der Politik nicht zu trennen ist, wie etwa im gewalttätigen Fanatismus der Islamisten. Sie wird beispielsweise dort deutlich, wo die Kompetenzen des Throns nicht von der Kanzel in der Moschee zu unterscheiden sind oder wo Frauen im Namen einer religiösen männlichen Dominanz unterdrückt werden. Genau wie jede andere Religion kann der Islam auch gefährlich werden, wenn nicht klar zwischen dem Weltlichen und dem Geistlichen unterschieden wird und politische mit religiösen Interessen vermischt werden. […] Die Sprache des Koran ist die Sprache des Friedens und die Sprache der Gewalt. Er ist mal tolerant, mal herzlos und erbarmungslos. Der in ihm beschriebene Gott ist mal zornig und hart strafend, dann wieder barmherzig und ein Freund seiner Verehrer. Die Auslegung bestimmter Suren kann über Frieden und Krieg, Leben und Tod entscheiden. […] Fest steht, dass nicht alle Muslime Terroristen sind. Fest steht jedoch auch, dass die Terroristen Muslime sind – solche die sich sogar für die besseren Muslime halten und für sich beanspruchen, nach dem Koran und der Tradition des Propheten zu leben.“ (Abdel-Hakim Ourghi, Reform des Islam. 40 Thesen, München 2017. S, 13f.)

 

Der Islam ist keine universale Religion, denn der Koran ist eine an die Araber adressierte Religionsschrift.

 

 

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